| [Allegro-Code | Code Beschreibung] | Inhalt |
|---|---|---|
| [00 | Identifikationsnummer[+BandNr[+TeilNr[+...]]][=Bandbezeichnung]] |
00204546 |
| [15w | ] | cd00204249 |
| [20 | Hauptsachtitel. Körperschaftliche Ergänzung : Zusatz] | Schauplatz Familie : Anmerkungen zum Drama des Sturm und Drang |
| [31 | Schlagwörter, Thesaurusbegriffe] |
Literatur > Fabeln; Dramen; Romane; Volksbücher; Prosa; Epik; Essay; Mären; Märendichtung > Kunst; Schriftsteller; Schriftstellerinnen Familienbild > Familie (Motiv) Sturm und Drang > Aufklärung > Sturm und Drang, auch Geniezeit oder Genieperiode, bezeichnet eine Strömung der deutschen Literatur in der Epoche der Aufklärung, die etwa von 1767 bis 1785 hauptsächlich von jungen, etwa 20- bis 30-jährigen Autoren getragen wurde. n der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ist das philosophische und literarische Leben im deutschen Sprachraum weitestgehend von der Aufklärung bestimmt. Der Verstand ist die bestimmende Größe der Zeit, durch dessen freien Einsatz, wie Kant später formuliert, der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeitδ erreicht werden soll. Literatur sollte den Leser moralisch bilden, ihn erhellen und seine Vernunft wecken. Herder, der zu einem Wegbereiter des Sturm und Drang wurde, kritisierte die Arroganz der Aufklärung gegenüber dem einfachen Volk und forderte dazu auf, auch die "Ächtheit" und Tiefe von Volkslied und -dichtung als Kunst anzuerkennen. Auch Heinrich Wilhelm von Gerstenbergs Ugolino (1768) kann man in die Frühphase des Sturm und Drang einordnen.Die Autoren des Sturm und Drang kamen hauptsächlich aus dem Mittel- und Kleinbürgertum. Sie suchten ihre literarische Tätigkeit finanziell unter anderem durch Hauslehrer- oder Pfarrstellen abzusichern, da sie von der Literatur nicht leben konnten. Ihnen fehlte die breite soziale Resonanz, weshalb ihre Bewegung eher auf Bekannte und Freunde beschränkt blieb, mit denen man sich zu Männerbünden, wie dem Göttinger Hainbund, zusammenschloss. Zentren des Sturm und Drang waren Straßburg, Göttingen und Frankfurt am Main. |
| [37 | Sprache(n) des Textes] | Deutsch |
| [40 | Hauptverfasser] | Brandes, Helga |
| [48 | ] | Brandes, Helga: Schauplatz Familie : Anmerkungen zum |
| [708 | Detaillierte Quellenangaben Seiten] | 93-101 |
| [76 | Erscheinungsjahr] | 1995 |
| [84 | Sachtitel des übergeordn. Werkes [/ Verf.Name] [ ; Zählung] ode _IdNr des übergeordneten Werkes] |
00200867 Ethik und Ästhetik : Werke und Werte in der Literatur vom 18. bis zum 20. Jahrhundert ; Festschrift für Wolfgang Wittkowski zum 70. Geburtstag / Fisher, Richard 1995 Landschaft in Lehrdichtung und Prosa des 18. Jahrhunderts : Drei kleine Kapitel / Jäger, Hans-Wolf 1995 Gretchen und ihre Schwestern : Zum Motiv des Kindsmords in der Literatur des 18. Jahrhunderts / Jacobs, Jürgen 1995 "Ist der Volksbetrug von Nutzen?" : Zur politischen Konstellation deutscher Spätaufklärung / Weber, Peter 1995 Das Intelligenzblatt als literarisch-publizistische Gattung / Böning, Holger 1995 |
| [90 | [Standort]Signatur[ = Magazinsignatur]] | I 12.04.04 |
| [90a | ] | I 10.05 |
| [92a | ] | E |
| [92c | ] | 14 |
| [92d | ] | 11 |
| [94 | Verknüpfung zu externen Ressourcen] | 1995:04720 |
| [96 | frei verwendbar (z.B. bibliotheksspezifische Daten)] | BT |
| [99e | Änderungsdatum] | 20101213/09:47:40 bec |
| [99n | Zugangsdatum (Erfassungsdatum)] | 19950927/09:31:40 |
| [99w | ] | 20050803 |
| [99z | ] | 95xx04720 |